Wildauer Schmiede- und Kurbelwellentechnik

Beschäftigte der Wildauer Schmiede- und Kurbelwellentechnik informieren sich über Tarifrunde

10.07.2026 | Die Wildauer Schmiede- und Kurbelwellentechnik (WSK) ist seit diesem Jahr an den Flächentarif der Metall- und Elektroindustrie angebunden. Gleichzeitig ist der bisherige Zukunftstarifvertrag ausgelaufen. Am 9. Juli nutzten die Mitglieder und die IG Metall die Zeit vor der Sommerpause, um mit den Beschäftigten über die bevorstehende Tarifrunde ins Gespräch zu kommen.

Infotag am 9. Juli in der Wildauer Schmiede - Alle Fotos: IG Metall

In den Gesprächen am Informationstag ging es um den Ablauf der Tarifrunde sowie die Erwartungen und vor allem die Forderungen der Beschäftigten. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich an den Gesprächen und brachten in der Pause ihre Anliegen und Einschätzungen vor dem Tor ein, bei gutem Wetter und einem kühlen Eis.

Deutlich wurde das große Interesse der Beschäftigten. Die Diskussionen wurden sehr konstruktiv geführt. Die Beschäftigten verfolgen die anstehenden tarifpolitischen Herausforderungen aufmerksam und haben klare Vorstellungen für die kommenden Verhandlungen.

„Die Gespräche am Informationstag haben gezeigt, dass die Kolleginnen und Kollegen bereit sind, sich aktiv in die Tarifrunde einzubringen. Ihre Forderungen und Erwartungen werden eine wichtige Grundlage für die kommenden Verhandlungen sein“, berichtet Gewerkschaftssekretärin Selma Tabak-Balks. „Die Beschäftigten der WSK haben eine hohe Bereitschaft für ihre Interessen gemeinsam einzutreten und sich für gute tarifliche Lösungen einzusetzen.“

Auch die vom Arbeitgeber angekündigte Verschiebung der Auszahlung des Transformationsgeldes wurde intensiv diskutiert. Die Entscheidung stößt bei vielen Beschäftigten auf Unverständnis und wirft Fragen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Kolleginnen und Kollegen auf. Entsprechend groß war der Gesprächsbedarf zu diesem Thema.

Hintergrund:

In der Wildauer Schmiede- und Kurbelwellentechnik stellen rund 190 Beschäftigte große Schmiedeteile und einbaufertige Kurbelwellen her. Die Sicherheitskomponenten decken eine Produktpalette von niedrig- bis hochlegierten Stahlwerkstoffen ab, die aufgrund ihrer Produktionsweise einen geringen CO2-Fußabdruck aufweisen. Das Produktportfolio umfasst Pleuelstangen und Kurbelwellen für Großmotoren sowie Pumpen und Verdichter und große Gesenkschmiedeteile, die u.a. in der Bahntechnik, im Maschinen- und Anlagenbau und in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden.

Von: stb

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