Fachkräftestrategie

Erste Regionale Fachkräftewerkstatt des Bundesarbeitsministeriums bei Rolls-Royce Deutschland

13.03.2026 | Großer Bahnhof bei Rolls-Royce: Die erste Regionale Fachkräftewerkstatt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales fand am 12. März bei Rolls-Royce Deutschland in Dahlewitz statt. Ziel der Fachkräftewerkstatt ist es, die Fachkräftestrategie des Bundes in Zusammenarbeit mit den Ländern weiterzuentwickeln. Betriebsrätinnen und Betriebsräte konnten ihre Bedarfe unmittelbar gegenüber der Politik äußern.

Regionale Fachkräftewerkstatt am 12. März bei Rolls-Royce Deutschland in Dahlewitz - Alle Fotos: IG Metall

Rundgang bei Rolls-Royce mit Bundesministerin Bärbel Bas und Ministerpräsident Dietmar Woidke

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas, Ministerpräsident Dietmar Woidke, Elisabeth Kaiser, Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Dr. Dirk Geisinger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rolls-Royce Deutschland und Daniel Schröder, Betriebsratsvorsitzender bei Rolls-Royce Deutschland, besichtigten zu Beginn den Standort des Flugzeugtriebwerksherstellers Rolls-Royce in Dahlewitz.

Aufgrund seiner internationalen Ausrichtung bot Rolls-Royce Deutschland einen idealen Veranstaltungsort, um Themen wie Fachkräftegewinnung aus dem In- und Ausland sowie Ausbildung und Qualifizierung zu diskutieren. Das neue Dialogformat wird in den kommenden Monaten in mehreren Regionen fortgesetzt.

Im Anschluss an den Rundgang wurde mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verbänden, Behörden, aus der Kommunalpolitik und aus Unternehmen der Region diskutiert: Wie junge Leute begeistern für die Ausbildung und Weiterbildung? Stellenwert der Unternehmenskultur, von Tarifbindung und Bezahlung bis hin zur Wohnungssituation in der Region.

Auch für die Betriebsrätinnen und Betriebsräte von Rolls-Royce Deutschland wurde anlässlich des Besuchs eine schon lange formulierte Forderung erfüllt: Die Geschäftsführung hat trotz großem Platzmangel die Anzahl der Ausbildungsplätze von 14 auf 20 jährlich erhöht.

Die branchen- und ressortübergreifende Fachkräftestrategie der Bundesregierung beschreibt seit 2022 fünf Handlungsfelder, in denen Potenziale für die Fachkräftegewinnung und -sicherung bestehen. Diese sind Ausbildung, Weiterbildung, Fachkräfteeinwanderung, Arbeitskultur sowie die Erwerbspersonenpotenziale, unter anderem von Frauen, Älteren oder von Menschen mit Behinderungen. Im Impulspapier des Bundesarbeitsministeriums zur Weiterentwicklung der Fachkräftestrategie werden mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) und Digitalisierung sowie der Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Unternehmen und Arbeitsmarktakteuren zwei weitere Handlungsschwerpunkte hinzugefügt.

Die Ergebnisse der Regionalen Fachkräftewerkstätten werden in die Weiterentwicklung der Fachkräftestrategie einfließen. Das Impulspapier des BMAS zur Weiterentwicklung der Fachkräftestrategie finden Sie unter bmas.de/impulspapier.

Von: tb-aw

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